Kober Group

AL-KO HILFT LEBEN RETTEN

Informationsveranstaltung zur Funktionsweise des automatisierten externen Defibrillators

Beim plötzlichen Herztod zählt jede Sekunde, denn ohne Erste-Hilfe-Maßnahmen sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit der betroffenen Person pro Minute um 10 Prozent. Hingegen steigt die Überlebenschance des Patienten durch sofortige Erste Hilfe und den Einsatz eines automatisierten externen Defibrillators (AED) enorm. Hierbei handelt es sich um ein medizinisches Gerät, welches durch Stromstöße Herzrhythmusstörungen, wie etwa Kammerflimmern oder -flattern, beenden und somit den Herztod vermeiden kann. Einen solchen Defibrillator hält AL-KO in Ichenhausen im Eingangsbereich des Werksgebäudes bereit. Im Ernstfall wird somit nicht nur firmenintern ein rasches Eingreifen ermöglicht – auch Mitarbeiter des nahen V-Marktes haben Zugriff auf das Gerät. Bei Notfällen im direkten Umfeld der Firma AL-KO Kunststofftechnik kann auf die Ersthelfer und Betriebssanitäter der Firma zugegriffen werden.

Doch was nützt hochmoderne Technik, wenn keiner weiß wie sie zu bedienen ist? Um dem entgegenzuwirken, hat Dr. Dr. Wolfgang Stolle, Betriebsarzt bei AL-KO, zu einem Informationsvormittag eingeladen. Zwölf AL-KO Mitarbeiter, zwei Angestellte des V-Marktes sowie ein Vertreter der Stadt wurden mit einem Vortrag in die Funktionsweise des Defibrillators eingewiesen. Anschließend wurde der medizinische Notfall mit einer Puppe und einem Trainingsgerät geübt: Das Ansprechen eines Bewusstlosen, die stabile Seitenlage, die Mund-zu-Mund-Beatmung, die Herz-Druck-Massage und die richtige Bedienung des Defibrillators. Dieses hochtechnische Gerät unterstützt den Ersthelfer im Notfall. Das einzigartige Bedienkonzept hilft dabei auch in hektischen Situationen die Ruhe zu bewahren. Der Defibrillator erläutert dem Helfer durch sprachliche Anweisungen Schritt für Schritt klar und deutlich das weitere Vorgehen. Als Ersthelfer kann man hierbei nichts falsch machen – es sei denn, man unterlässt es, zu helfen. „Sie müssen Ihre Scheu überwinden und an den Patienten ran“, betonte Dr. Dr. Stolle bei der Präsentation des Defibrillators.

Im Ernstfall baut AL-KO ab sofort auf eine genau geplante Notfallkette und das rasche Durchführen von Erste-Hilfe-Maßnahmen durch engagierte Ersthelfer. Trotzdem bleibt die Hoffnung, dass die angebotenen Rettungsmaßnahmen möglichst selten gebraucht werden.

Thomas Lützel

Presse/ Öffentlichkeitsarbeit
Zentrales Marketing
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