Köln, Kairo, Kapstadt - per Quad und Wohnwagen. Nicht nur Abenteuer, sondern ein Weltrekordversuch: Mit so einem Gespann will Jörg Schnorr aus Bad Münstereifel als Erster den Schwarzen Kontinent durchqueren. Dabei wird ihn seine Tour von März bis Juni rund 20.000 Kilometer durch 15 Länder führen. Von Anfang an mit dabei: Dethleffs, traditionsreicher Hersteller von Caravans und Motorcaravans, und der bayrisch-schwäbische Fahrzeugtechnik-Spezialist AL-KO. Als Partner unterstützen die beiden Unternehmen das außergewöhnliche Vorhaben und stellen einen mit komplette, AL-KO Fahrwerk ausgestatteten Dethleffs Miniglobe (Minicaravan) zur Verfügung.
Afrika hat es Jörg Schnorr angetan- seit Jahren schon. Bereits 1993 durchquerte er als Erster mit einem Quad die Wüste Algeriens im Alleingang. "Schwarzafrika ist ein Jugendtraum von mir", erzählt der 44-Jährige, der immer schon das Gefühl hatte, unterwegs sein zu müssen. Und genau deshalb ist er jetzt wieder auf Achse- diesmal von Köln nach Kapstadt. Sein Fahrzeug: ein ATC/Quad Cectek Gladiator, im Schlepptau ein Wohnwagen Dethleffs Miniglobe, ausgerüstet mit einem kompletten AL-KO Fahrwerk- von der Kugelkupplung bis hin zur gebremsten Achse. Ein Härtetest für Mensch und Maschine auf den Pisten von Tunesien bos ans Kap Aguelhas, dem südlichsten Punkt Afrikas, dem er mit einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit von etwa 80 Stundenkilometern entgegensteuern wird.
Und auch Jörg Schnorr betrachtet die Reise, mit der er auch für das soziale Projekt "Gemeinsam für Afrika" (Schirmherr: Bundespräsident Horst Köhler) wirbt, als Herausfordung. "Ich werde überwiegend auf Hauptstraßen unterwegs sein, doch im Sudan, im Hochland von Äthiopien und im Norden Kenias führt die Route hunderte Kilometer weit über holprige Streckenabschnitte und Serpentinen, die dem Material alles abverlangen werden- vor allem den Bremsen." Das Gewicht ist daher ein zentrales Thema: Der Anhänger darf maximal 300 Kilogramm auf die Waage bringen, das Quad mit 150 Kilogramm beladen werden, weshalb die Ausrüstung auf das Wesentliche beschränkt ist. Ich nehme so wenig Gepäck wie möglich mit, denn es schränkt die Bewegungsfreiheit ein und stresst das Material", sagt Jörg Schnorr. Im Gepäck hat er daher nur das Notwendigste: Proviant, Schlafsack, Isomatte, Moskitozelt, Medikamente; Werkzeug und Ersatzteile. Und freilich auch ein GPS-Navigationsgerät, ein Notebook sowie ein Satellitentelefon.
Angst davor, dass ihm auf seiner Reise sein Fahrzeug abhanden kommen oder er gar Opfer eines Überfalls werden könnte, hat Jörg Schnorr nicht: "Die Menschen sind neugierig und gastfreundlich. Gestohlen wird im Allgemeinen wenig bis gar nichts." Gedanken macht er sich schon eher über die unsicher Lage in den Ländern, die sich tagtäglich ändern kann. "Afrika erlebt seit ein paar Jahren einen enormen politischen Wandel. Es kann passieren, dass irgendwo plötzlich Unruhen entstehen. Deshalb habe ich mich für die Ostroute entschieden- sie ist am ehesten befahrbar."
Über seine Erlebnisreise wird Jörg Schnorr regelmäßig berichten- nachzulesen auf seiner Internetseite www.quadridesafrica.com, auf der unter anderem auch nähere Informationen zu seiner Route und seinem Fahrzeug zu finden sind.
Mit Dethleffs und AL-KO querfeldein durch die Wüste
Jörg Schnorr mit Gespann
Rückfragen richten Sie bitte an:
Thomas Lützel
Presse / Öffentlichkeitsarbeit
Konzernmarketing
| Telefon: | + 49 (0) 8221 / 97 239 |
|---|---|
| Fax: | + 49 (0) 8221 / 97 9214 |
| E-Mail: | thomas.luetzel@al-ko.de |